wIR sIND aUF dIESER wELT, (EDDA)
EDDA-Dagmar Fröhlich - Celle/Langlingen - geb. 1960
Über „digiArt by EDDA“
von Hans-Georg Wenke
(Journalist, Solingen) Welches Werkzeug braucht die Kunst? «Das Werkzeug Phantasie» sagt EDDA-Dagmar Fröhlich – fröhlich! Denn Ihre Kunst ist, dem für ach so logisch-programmatisch gehaltenen modernistischen Lebensgesellen namens Computer beizubringen, wie ausdrucksstark positiv-emotional die für wesenlos gehaltenen Bits und Bytes in Form von Pixeln und Farben sein können. Was sie «digiART» nennt, ist der Aufbruch in eine globale Kunstdimension. Dazu bricht sie, beispielsweise, mit den Regeln streng-klassischer Fotografie. Freilich nur, um neue digitypische Formen des Licht-Bildes zu finden. Die dann mit den Formel gängiger Software und mathematischer Gesetzmäßigkeiten in jene Form überführt werden, aus der alles Materielle, Visuelle und Auditive stammt: holistische Strukturen. Da greift ineinander, was zusammen passt. Da sind Auflösung und Neuwerden ein und dasselbe. Was manche mit Tanz, andere mit Pinsel, Farbe und Leinwand, die nächsten mit Instrumenten und Stimme ausdrücken, macht EDDA-Fröhlich mit Festplatte, Maus, Bildschirm, Tastatur und einer handvoll Software. digiART ist und bleibt dabei totale Phantasie, vielleicht wäre sogar Intuition das bessere Wort. Es ist Anspruch auf weibliche Sanftheit und deutlich-trotziger Paukenschlag – oft zugleich. Die Ergebnisse sehen irgendwie vertraut aus und sind doch anders als Gewohntes. Eine Ausdrucksform des nunmehrigen Informations- und Kommunikations-Zeitalters mit seinen phantastischen Möglichkeiten, Digitalisierung als visuelle Kunstform entdeckt zu haben und mit Verve weiterzuentwickeln: eben digiART.
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